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Gemeinderat am 19.03.2026

Die Erweiterung der Grundschule und das Spielplatzkonzept waren die Hauptthemen der letzten Sitzung des Gemeinderates.
Weiter standen ein Zuschussantrag des FSV, Umbesetzungen im Haupt- und Finanzausschuss, die Sanierung des Gebäudes Hauptstraße 36 sowie eine Bauvoranfrage auf der Tagesordnung..


1.  Grundschule Steinweiler - Neubau Mensa.

Nach sehr ausführlichen Diskussionen hatte der Bauausschuss die Planungen für die Erweiterung der Grundschule beschlossen. Nun lag diese Planung dem Gemeinderat zur endgültigen Entscheidung vor.
Herr Krüger vom gleichnamigen Architekturbüro stellte diese Planungen vor. Insgesamt hat der eingeschossige Anbau eine Grundfläche von 370 m². Der größte Raum ist der Speiseraum mit 60 m² dieser kann, durch bewegliche Zwischenwände, mit den beiden Betreuungsräumen (jeweils 30 m²) zu einem großen Veranstaltungsraum  von 120 m² zusammengelegt werden. Es folgt der Küchenbereich mit 40 m² sowie zwei Differenzierungsräume mit jeweils 20 m². Weiter gibt es noch einen Raum für die Schulsozialarbeit von 12 m² sowie einen Materialraum von 20 m².
Die Anordnung der Räume war im Bauausschuss intensiv beraten und an einigen Stellen optimierte worden. Diese Planung fand auch im Rat einhellige Zustimmung.
Ein großer Diskussionspunkt war im Bauausschuss die Dachform. Einige Ausschussmitglieder hatten Bedecken gegen das Flachdach. Sie befürchten langfristig Probleme und favorisierten ein Sattel- oder Pultdach. Herr Krüger erläuterte nochmals, dass ein Flachdach die wirtschaftlichste Lösung sei und es bei einem Sattel- oder Pultdach Probleme mit der Unterbringung der Technik für die Lüftungs- und Klimatechnik gibt. Matthias Ditscher (CDU) und Markus Martz (SPD) sprachen sich auch im der Ratssitzung gegen das Flachdach aus. Die große Mehrheit des Rates folgte aber der Empfehlung des Architekten und stimmte dem Bau eines Flachdaches zu.
Jürgen Hust (SPD) und Norbert Knauber (CDU) regten an, dass man die Möglichkeit einer späteren Aufstockung prüfen und wenn möglich in die Planung aufnehmen sollte. Dies wurde von Herrn Krüger zugesagt.
Das Architekturbüro hat nun Zeit bis zum Sommer die Planungen zu vervollständigen, damit im Herbst der Zuschussantrag beim Land eingereicht werden kann. Wenn dann alles normal läuft, soll im Jahr 2027 mit dem Bau begonnen werden.
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Anbau-GS-1A

Ansicht des Abbaus von Nordosten (Jahnstraße / Spielplatz)

Anbau-GS-2A

Raumaufteilung der Grundschule. Links das Erdgeschoss der bestehenden Schule. Rechts der neue Anbau.

2.  Information zur Sanierung Hauptstr. 36.

Da Herr Krüger auch mit der Planung zur Sanierung des Gebäudes Hauptstraße 36 beauftragt ist informierte er den Rat über den aktuellen Stand dieses Projektes.
Nach Abschluss der Entkernungsarbeiten und der Freilegung des Tragwerks kann man nun die Schäden an den Fachwerks- und Deckenbalken deutlich sehen. Zur Klärung was von den Balken noch erhalten werden kann ist bereits ein Sachverständiger beauftragt.  Ein Gespräch mit dem Denkmalschutz fand auch schon statt. Man hofft, dass hier sinnvolle und wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden. Sobald das Gutachten des Holzsachverständigen und die Entscheidung der Denkmalschutzbehörde vorliegen kann mit der Ausschreibung der ersten Gewerke begonnen werden. Dies sollte ab Mai 2026 erfolgen. Wenn alles planmäßig läuft rechnet Herr Krüger mit einer Fertigstellung im Herbst 2027.


3.  Arbeitskreis Spielplätze. Vorstellung der Ergebnisse und Beratung über das weitere Vorgehen.

Um die Spielplätze attraktiver und bedarfsgerechter zu machen, hatte man im letzten Jahr den Arbeitskreis “Spielplätze” ins Leben gerufen. In diesem AK haben sich Vertreter der Fraktionen, der Kindergärten und der Grundschule mehrfach getroffen um ein Konzept zu erarbeiten. Ortsbürgermeister Michael Detzel (CDU) und der Sprecher des AK, Timo Schuff, stellten nun das Ergebnis dem Rat vor.
Man hatte sich alle 6 Spielplätze und die Skaterbahn angesehen und die Verbesserungsvorschläge in 3 Prioritätstufen eingeteilt. Die Vorschläge der Stufe 1 (geschätzte Kosten 37.500 €) sollten so schnell wie möglich umgesetzt werden.
Die Stufen 2 (63.700 €) und 3 (16.500 €) sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren folgen.
Die Arbeit des AK wurde von mehreren Ratsmitgliedern gelobt. Einstimmung beschloss der Rat die Mittel für die Prio-Stufe 1 sofort freizugeben. Für die Prio-Stufen 2 und 3 will man noch nach Zuschussmöglichkeiten suchen. Die Umsetzung soll dann schnellst möglich erfolgen.


4.  Umbesetzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Durch den Wegzug von Robin Schier (CDU) musste der Haupt- und Finanzausschuss umbesetzt werden.
Einstimmig folgte der Rat dem Vorschlag der CDU-Fraktion. Neues Ausschussmitglied ist nun Patricia Schwarz. Sie wird von Matthias Krebs vertreten. Neuer Vertreter von Kathrin Meinen ist nun Tobias Liginger.


5.  Zuschussantrag des FSV für Flutlichtanlage.

Der Fußballsportverein (FSV) hat seine beiden Sportplätze mit einer neuen LED-Flutlichtanlage ausgestattet. Die Kosten beliefen sich auf 64.112 €. Durch Zuschüsse des Landessportbundes und der Gesellschaft Zukunft und Umwelt in Höhe von 38.828 € bleiben Restkosten von 25.284 € die der Verein tragen muss. Der Rat war sich einig, dass diese Investition mehr als sinnvoll ist. Sie bringt eine Ersparnis von ca. 8.700 KWh Strom im Jahr. Bei der Höhe des Zuschusses orientierte sich der Rat an der bisherigen Zuschusspraxis. D.h. die Gemeinde übernimmt ca. 20% der nicht gedeckten Kosten. In diesem Fall 5.000 €.


6.  Bauvoranfrage.

Eisgasse 5 - Neubau von 4 Doppelhäuser:
Auf der Fläche zwischen Eisgasse und Sackgasse sollen, nach Abriss des Altbestandes, insgesamt 4 zweigeschossige Doppelhäuser entstehen. Die Bauverwaltung der Verbandsgemeinde sah dieses Projekt als überdimensioniert und nicht verträglich mit der Umgebungsbebauung an. Dieser Meinung schloss sich der Rat einstimmig an und erteilte kein Einvernehmen.


7.  Information über die Erneuerung der Heizung im Bürgerhaus.

Die neue Heizung im Bürgerhaus funktioniert leider immer noch nicht wie gewünscht. Während der mit Erdgas betrieben Teil inzwischen läuft, macht die Wärmepumpe noch immer Probleme. Die automatische Umschaltung von der Wärmepumpe auf die Gasheizung funktioniert noch immer nicht. Auch bekommen die Firmen die Lärm, der von der Wärmepumpe ausgeht, nicht in den Griff. Ortsbürgermeister Detzel zeigte sich sehr frustriert über Arbeit des Fachplaners und der beteiligten Firmen.


8.  Verschiedenes.

Für das Schuljahr 2026/2027 sind insgesamt 35 Kinder für die betreuende Grundschule angemeldet. 15 dieser Kinder sind auch für die erstmals angebotene Ferienbetreuung angemeldet. Die zuständige Beigeordnete, Stefanie Bohlender (FWS), berichtete, dass am auf einem guten Weg sei um in den Herbstferien mit einem guten Konzept und entsprechend Betreuungskräften starten zu können.    

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